SALONKONZERT
... VON UND MIT OTTO M. ZYKAN
| Datum: | 14.02.2005 |
| Beginn: | 19:00 |
| Ort: | SEAD, Schallmooser Hptstr. 48, 5020 Salzburg |
| Interpreten | ||
| · | ARIA QUARTETT, Bern | |
| · | Reto Bieri, Klarinette | |
| · | Mihaela Ursuleasa, Klavier | |
| · | Patricia Kopatchinskaja, Violine | |
| Programm | ||
| · | 0. M. Zykan |
PAT/RETO
für Violine und Klarinette (UA) |
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DAS MIT DER STIMME UND DEM KLAVIER
für Violine und Klavier |
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AUS: KLAVIERKONZERT
für Klavier Solo |
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| ZYKLUS FÜR STREICHQUARTETT UND ANWESENDEM KOMPONISTEN | ||
| UNHÖFLICHE TEXTE ÜBER MICH UND ANDERE KOMPONISTEN | ||
| ARIA QUARTETT, Bern, |
Seit der Gründung 1994 ist das ARIA Quartett Gast in den bedeutendsten Schweizer Konzertsälen. Auftritte im Rahmen internationaler Festivals und Gastspiele sowie Tourneen in China (1997) und Rumänien (2001 / 2004) zeugen von seinem internationalen Engagement.Das Quartett fühlt sich dem reichen traditionellen Repertoire und der neuen Musik verpflichtet; immer öfter macht es ein interessiertes Publikum durch die Interpretation von Raritäten der Streichquartettliteratur auf sich aufmerksam: Die Mitwirkung bei den Berliner Festwochen 2000 in einem Porträtkonzert Karol Szymanowskis wurde zu einem großen Erfolg. Enge persönliche Kontakte der Musiker zu zeitgenössischen Komponisten ermöglichen das unmittelbare Erlebnis von Ur- und Erstaufführungen neuester Schweizer Kammermusikwerke. Das Streichquartett von Alfred Zimmerlin z.B. wurde 2002 aus der Taufe gehoben. |
| Reto Bieri, Klarinette |
Der junge Schweizer Reto Bieri gehört zu den vielversprechendsten Klarinettisten seiner Generation. In Zug (Schweiz) geboren und aufgewachsen mit Schweizer Volksmusik, studierte Reto Bieri zunächst an der Musikhochschule Basel bei François Benda, dann in New York an der Juilliard School of Music bei Charles Neidich. Reto Bieri ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Nebst Auftritten als Solist (Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, Prague Chamber Orchestra, Zürcher Kammerorchester u.v.a.) widmet sich Reto Bieri intensiv der Kammermusik. Zu seinen bisherigen Kammermusikpartnern gehören u.a. Gidon Kremer, Dénes Varjon, Gautier Capuçon usw. Sein spezielles Interesse gilt ganz besonders Neuer Musik. So erarbeitete er zahlreiche Werke zusammen mit namhaften Komponisten wie György Kurtag, Toshio Hosokawa, Elliott Carter, u.a . |
| Mihaela Ursuleasa, Klavier |
Mihaela Ursuleasa wurde 1978 in Brasov/Rumänien geboren und begann in jungen Jahren mit Schallplattenaufnahmen und Teilnahme an Wettbewerben eine Karriere als sogenanntes Wunderkind. 1990 folgte sie dem weisen Rat Claudio Abbados und konzentrierte sich auf ihre schulische, musikalische und pianistische Ausbildung. 1995 gewann sie im Alter von 16 Jahren den Clara-Haskil-Wettbewerb und konzertierte in den folgenden Jahren neben der weiteren schulischen Ausbildung mit Beethovens 3. Klavierkonzert unter Claudio Abbado in Wien, Schumanns Klavierkonzert a-Moll beim Internationalen Festival in St. Petersburg, Chopins Klavierkonzert f-Moll in Hannover, Braunschweig und München, sowie mit Klavierabenden in Rom, Frankfurt, Wien, Davos und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Im Juni 1999 beendete sie ihre Ausbildung mit dem Diplom cum laude in Wien im Konzertfach bei Prof. Heinz Medijmorec. Seither trat sie in einigen der berühmtesten Musikmetropolen der Welt auf, (Amsterdam Concertgebouw, Köln Philharmonie, Wien Konzerthaus, Tonhalle Zürich, Carnegie Hall New York, Salzburger Festspiele u.a.m.) Kammermusikalisch ist sie in Verbindung mit dem Hugo Wolf Quartett (Schubertiade), dem Belcea Quartett sowie mit der Cellistin Tanja Tetzlaff und der Geigerin Patricia Kopachinskaja. |
| Patricia Kopatchinskaja, Violine |
wurde in Moldovien geboren, dem weinbauenden Land zwischen Rumänien und der Ukraine. Beide Eltern sind Musiker. Sie studierte Violine und Komposition in Wien und Bern. Im Jahr 2000 gewann sie den Internationalen Henryk Szeryng-Wettbewerb in Mexico, 2002 den hochdotierten International Credit Suisse Group Young Artist Award und 2004 den New Talent - SPP Award der European Broadcasting Union (EBU).Patricia Kopatchinskaja war Solistin mit den berühmtesten Orchestern der Welt wie u.a. den Wiener Philharmonikern oder dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und spielte unter Dirigenten wie Mariss Jansons oder Kirill Petrenko und vielen anderen. Gespielt hat sie in der Carnegie Hall und im Lincoln Center New York, in Musikverein Wien, Mozarteum Salzburg, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London bei den Festivals wie z.B. dem Lucerne Festival, Menuhin-Festival Gstaad, Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen u.v.a Patricia Kopatchinskaja setzt sich intensiv für zeitgenössische Musik ein. Im Jahr 2004 spielte sie sieben Uraufführungen, darunter neu für sie geschriebene Violinkonzerte von Johanna Doderer und Otto Zykan. |
| 0. M. Zykan |
| In ein musikalisches Elternhaus am 29. April 1935 in Wien geboren begann seine Laufbahn bereits 1946 mit dem Studium an der Wiener Musikakademie (Klavier und Komposition bei Karl Schiske), das er 1960 abschloss. Als Pianist spielte er 1969 bei den Wiener Festwochen Schönbergs Gesamtwerk auswendig(!), gab aber im gleichen Jahr sein (vorläufig) letztes Klavierkonzert. Wie viele seiner Kompositionskollegen durchlief er die typischen Entwicklungen der Zeit, - Dodekaphonie und Serialismus - , wandte sich aber Mitte der sechziger Jahre der Untersuchung neuer Ausdrucksmöglichkeiten der Tonalität zu. Lehrstück am Beispiel Schönberg, 1974 gilt als eine polemische Auseinandersetzung. Kammermusik für 12 Instrumente und was daraus wird, 1965/66 und viele weitere Stücke wurden in den 1965 gemeinsam mit Kurt Schwertsik und Heinz Karl Gruber begründeten Salonkonzerten im Wiener Konzerthaus aufgeführt. 1968 Gründung des Ensembles MOB art & tone ART. Seine Werke überschreiten den Bereich der so genannten absoluten Musik, mit szenischen, gestischen, sprachlichen Elementen im Geiste etwa des Dadaismus und der konkreten Poesie gewinnen sie einen eigentümliche Charakter, von ihm selbst in Anlehnung an Aristoteles als Peripathesen bezeichnet. Ironie, gezielter Einsatz von Absurditäten, Parodien auf klassische Texte und Musikstücke werden zu wichtigen Stilmitteln, wie sie in der Oper Singers Nähmaschine ist die beste (1966, stark erweiterte und veränderte Fassung1973) verwirklicht sind. Zykans Offenheit gegenüber den Medien führte schon früh zur Dokumentation seiner Werke auf Film und Video, Vertonungen von Werbespots, Hörspiele, Film- und Bühnenmusiken gehören ebenso zu seinem Schaffen wie der TV-Film Staatsmusik 1973 und 1977 die Staatsoperette, die als Auseinadersetzung mit der politischen Geschichte der ersten Republik einen nationalen Skandal auslöste. Seit 1989 ist Zykan Mitbesitzer des Studios Creative Sound Company, das seine Stücke auch produziert. Seit Ende der achtziger Jahre wendet er sich auch wieder der absoluten Musik zu, wovon die Streichquartette von 1989 und 1990 Zeugnis geben. |
Seit der Gründung 1994 ist das ARIA Quartett Gast in den bedeutendsten Schweizer Konzertsälen. Auftritte im Rahmen internationaler Festivals und Gastspiele sowie Tourneen in China (1997) und Rumänien (2001 / 2004) zeugen von seinem internationalen Engagement.
Der junge Schweizer Reto Bieri gehört zu den vielversprechendsten Klarinettisten seiner Generation. In Zug (Schweiz) geboren und aufgewachsen mit Schweizer Volksmusik, studierte Reto Bieri zunächst an der Musikhochschule Basel bei François Benda, dann in New York an der Juilliard School of Music bei Charles Neidich. Reto Bieri ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Nebst Auftritten als Solist (Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, Prague Chamber Orchestra, Zürcher Kammerorchester u.v.a.) widmet sich Reto Bieri intensiv der Kammermusik. Zu seinen bisherigen Kammermusikpartnern gehören u.a. Gidon Kremer, Dénes Varjon, Gautier Capuçon usw. Sein spezielles Interesse gilt ganz besonders Neuer Musik. So erarbeitete er zahlreiche Werke zusammen mit namhaften Komponisten wie György Kurtag, Toshio Hosokawa, Elliott Carter, u.a .
Mihaela Ursuleasa wurde 1978 in Brasov/Rumänien geboren und begann in jungen Jahren mit Schallplattenaufnahmen und Teilnahme an Wettbewerben eine Karriere als sogenanntes Wunderkind. 1990 folgte sie dem weisen Rat Claudio Abbados und konzentrierte sich auf ihre schulische, musikalische und pianistische Ausbildung.
wurde in Moldovien geboren, dem weinbauenden Land zwischen Rumänien und der Ukraine. Beide Eltern sind Musiker. Sie studierte Violine und Komposition in Wien und Bern. Im Jahr 2000 gewann sie den Internationalen Henryk Szeryng-Wettbewerb in Mexico, 2002 den hochdotierten International Credit Suisse Group Young Artist Award und 2004 den New Talent - SPP Award der European Broadcasting Union (EBU).