Konzert V
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Werke junger Komponisten aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg
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| Datum: | 09.02.2006 |
| Beginn: | 19:00 |
| Ort: | Große Aula der Universität Salzburg, Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg |
| Interpreten | ||
| · | Quartet New Generation (Blockflöten), Amsterdam/Berlin | |
| Programm | ||
| · | K. Orozco | A-Cuatro (2002) |
| · | G. Mancuso | Non Ti Á Piaciato? (2005, für QNG komponiert) |
| · | K. Nutters | Neues Werk (2006, für QNG komponiert) |
| · | B. de Kemp | Lieto (1990) |
| · | M. Mensingh | Wicked (2001, für QNG komponiert) |
| · | M. Papalexandri-Alexandri | Still life (2003, für QNG komponiert) |
| · | A. Pärt | Pari intervallo (1976/1980) |
| · | M. Reuter | Neues Werk (2006, für QNG komponiert) |
| · | Ch. Meijering | Sitting Ducks (1991) |
| Quartet New Generation (Blockflöten), Amsterdam/Berlin |
Die vier jungen ambitionierten Musikerinnen - in der New York Times als four recorder virtuosos beschrieben - widmen sich vorrangig Neuer Musik und zeichnen sich durch den innovativen Stil seiner Programmgestaltung aus, bei der sie höchste künstlerische Ansprüche verfolgen. Seit seiner Gründung 1998 in Amsterdam arbeitet QNG eng mit jungen Komponisten zusammgearbeitet, die sich von der faszinierenden Energie und Interpretationsweise des Ensembles inspirieren lassen und so das bereits vorhandene zeitgenössische Repertoire für Blockflötenquartett erweitern und die Musik unserer Zeit mit aufregenden neuen Ansätzen bereichern. 2004 wurde das Ensemble mit dem ersten Preis des Internationalen Concert Artists Guild Competition ausgezeichnet, erhielt den Victor und Sono Elmaleh Preis und debutierte im September 2004 in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Es folgten unzählige Auftritte in den Vereinigten Staaten, Mittel- und Südamerika. 2003 wurde das Ensemble mit dem zweiten Preis des Internationalen Gaudeamus Wettbewerbs für Zeitgenössischen Musik in Rotterdam/Niederlanden ausgezeichnet. Es folgten jeweils erste Preise beim Internationalen Penderecki Wettbewerbs für Zeitgenössische Musik in Krakau/Polen und dem Internationalen Kammermusikwettbewerb in Illzach/Frankreich. Die Vielfalt der Blockflöteninstrumte und deren flexible Einsatzmöglichkeiten erlaubt eine große Palette an Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten. Das Instrumentarium des Ensembles umfasst Nachbauten überlieferter Renaissance- und Barockinstrumente bis hin zur Familie der modernen Pätzold-Bassblockflöten. Diese ungewöhnlich geformten Blockflöten haben eine andere Obertonstruktur und daher einen sehr spezifischen Klang, der durch die perkussive Eigenschaft der Klappen ergänzt wird. Die vier Musikerinnen konzertierten neben Europa, den Vereinigten Staaten, Mittel- und in Südamerika auch in Japan. Momentan wartet QNG auf Komposition folgender Komponisten: Michiel Mensingh (Amsterdam), David Helbich (Brüssel), Hossam Mahmoud (Salzburg), David Kosviner (Stuttgart), Lucio Garau (Cagliari), Daniel Bernard Roumain (New York), Lisa Bielawa (USA), Peter Lucas Hulen (Crawfordsville/USA), John Mackey (New York) und Gordon Beeferman (New York). |
| Keyla Orozco |
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Geboren 1969 in Kuba studierte Keyla Orozco Komposition am Instituto Superior de Arte (ISA) in Havana bei Harold Gramatges (1988-93). Von 1995 bis 1998 folgten postgraduierte Studien in Komposition in den Niederlanden am Königlichen Konservatorium in Den Haag und am Konservatorium in Amsterdam bei Theo Loevendie, dessen Assistentin sie 2002 wurde. Sie gewann zahlreiche Preise, u. a. den Guggenheim Latin American & Caribbean Fellowship Award der Guggenheim Stiftung in New York (2000), die Cintas Fellowship for Creative Arts, verliehen durch das Institute of International Education in New York (2003) und zwei Preise des International Composition Competition René Amengual in Santiago de Chile (1994). |
| A-Cuatro (2002) |
| A-Cuatro ist ein strukturelles Experiment mit Harmonien und Geschwindigkeit und ist beherrscht von der völligen Abwesenheit von Polyphonie. Alle Teile vollziehen sich von Anfang bis Ende in Akkordblöcken, die sich als einziges Element im Verlauf des Stückes niemals ändern. A-Cuatro ist ein Auftragswerk des Fonds voor de Scheppende Toonkunst in Amsterdam. |
| Giovanni Mancuso |
1970 in Venedig geboren, studierte Mancuso an der dortigen Musikakademie Benedetto Marcello, wo er 1992 seine Klavierstudien bei Wally Rizzardo mit Auszeichnung abschloss. An der Imola Music Academy absolvierte er seine Kammermusikstudien ebenso mit Auszeichnung. Studien in Komposition und Dirigieren folgte er an der Scuola Civica di Milano unter der Leitung von Renato Rivolta. Der Posaunist Umberto de Nigris begleitete seine Spezialisierung im Bereich des Jazz.Er erhielt Auszeichnungen für Komposition bei den Corsi Internazionali di Composizione di Città di Castello (1990 und 1991) und an der Accademia Filarmonica di Bologna (1991/92) unter der Leitung von Salvatore Sciarrino, und erhielt Aufträge seitens bedeutender privater und nationaler Institutionen, wie der Istituzione Sinfonica Abruzzese, Gran Teatro La Fenice (Venedig), Biennale Musica und Biennale Danza (Venedig), der European Association for Jewish Culture (London und Paris). Eine Auszeichnung wurde ihm 2004 durch die Rockefeller Stiftung New York verliehen. 1991 gründete er Laboratorio Novamusica als Ensemble und Studiengruppe gleichermaßen, in welchem er als Dirigent und Pianist tätig ist. Seit 2002 nahm er unter dem CD-Label Galatina Records zahlreiche Werke auf. Auftritte als Solopianist und Dirigent führten ihn mit verschiedenen Ensembles durch viele Länder Europas und in den Libanon. Er spielte und dirigierte zahlreiche Uraufführungen, so z.B. von David Lesser, Betty Olivero, Fabio Nieder, Paolo Furlani, Olga Neuwirth, Luca Mosca, Stefano Bellon, Matteo DAmico, Mauro Cardi, Renato Rivolta. Er lebt in Venedig und unterrichtet an der Musikakademie von Palermo. |
| Non Ti Á Piaciato? (2005, für QNG komponiert) |
| Non Ti Á Piaciato? entstand im Auftrag der Amici della Musica di Cagliari. Es wurde eigens für QNG komponiert und beim Festivale della Musica Antica 2005 in Cagliari uraufgeführt. Der Titel ist ein Zitat des italienischen Schauspielers, Komikers und Schriftstellers Ettore Petrolini (1886-1936). Die neun kurzen Charakterstücke, die als Musik für ein Puppenspiel mit Riesenmarionetten konzipiert sind, entbehren nicht einer gewissen Ironie. |
| Koen Nutters |
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1976 in den Niederlanden geboren, studierte Koen Nutters Kontrabass in Den Haag und Amsterdam. Zur Zeit arbeitet er hauptsächlich im Bereich flexibler Komposition und strukturiert-improvisatorischer Musik und spielt in dem von ihm gegründeten Electro-Acoustic Ensemble Office-R(5), weiters im Mayas/Nutters/Olsen Trio, im B:LAB, TAPE THAT und anderen Ensembles, für die er auch schreibt. Intensive Zusammenarbeit besteht mit Daniel Landau und seinem Orkest de Shabab und mit Guy Harries. Er ist Gründungsmitglied des N-collective, einer internationalen Gruppe von Improvisatoren, Komponisten und anderen Künstlern. Er arbeitete mit Tänzern in Improvisations Settings, und gestaltete 2002 dm-I-pr(02), ein konzeptuelles Gedankenareal und Performanceprojekt mit Mette Ingvartsen, Ula Sickle (PARTS, Brüssel) und Robert van Heumen (STEIM). 2002 arbeitete diese Künstlergruppe am NADINE/PLATEAU Theater in Brüssel, wo sie weitere Projekte plant. Nutters beschäftigt sich gerne mit Lo-Fi Electronik und stellt Multiple-Mini Disc-Collagen her. Die neue Komposition für QNG ist Teil des Transparency Projects, einer Zusammenarbeit mit dem Künstler James Beckett und dem Musiker Morten J. Olsen. |
| Bart de Kemp |
| Der Niederländer Bart de Kemp (1959 - 2005) absolvierte 1991 sein Kompositionsstudium am Konservatorium für Musik in Rotterdam bei Peter-Jan Wagemans und Klaas de Vries. Des weiteren nahm er an Workshops mit Enrique Raxach, Manfred Niehaus, Mark Forster, Michael Finnissy und Nigel Osborne teil. Durch seinen äußerst dekorativen und verspielten Schreibstil bildet de Kemp eine Ausnahme in der niederländischen zeitgenössischen Musik. |
| Lieto (1990) |
| Sein Stück Lieto (ital.: fröhlich, heiter) stellt sowohl an die Fertigkeiten jedes einzelnen Musikers als auch des Ensembles neue Anforderungen: durch freie Atonalität, Virtuosität und unerwartete Melodiesprünge kreiert der Komponist eine für moderne Musik eher ungewöhnliche Atmosphäre. Überwältigender Kontrapunkt und homophone Rhythmen schneller als Lichtgeschwindigkeit! Um es mit den Worten des Komponisten zu sagen, das hat zu tun mit einer tieferen positiven Sicht der Dinge. |
| Michiel Mensingh |
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Michiel Mensingh (Amsterdam, 1975) studierte Komposition bei Hans Timmermans und Barbara Woof an der Fakultät Kunst, Media & Technologie in Hilversum der Kunsthochschule Utrecht. Während dieser Studienzeit absolvierte er auch ein Praktikum bei Komponist Guus Janssen. Im September 2001 graduierte er mit dem Masters of Arts. Mensingh komponierte für diverse Besetzungen, von Solo und Kammermusikwerken mit/ohne Elektronik bis hin zu Orchesterwerken, die in international renommierten Konzertsälen aufgeführt werden (Concertgebouw/Amsterdam, Carnegie Hall/New-York u.a.). Im Sommer 2005 wurden seine elektronischen Werke A Glitch In The Matrix und Rain 2 NoiZzz von Pianistin Tomoko Mukaiyama in Japan uraufgeführt. Mensingh´s Kompositionsstil kann als eklektisch umschrieben werden. Bei seiner Musik geht es meistens um Musik. Seine Musik trägt oft Kennzeichen verschiedener Musikströmungen, hauptsächlich Kennzeichen rhythmischer Art - von Pop- und Danceströmungen wie Funk, Trance oder Drum n Bass-, die die Inspiration für das Material oder dessen Behandlung liefern oder manchmal sogar das Grundgerüst seiner klassischen Kompositionen sind. Diese Einflüsse in Kombination mit dem contemporainen Karakter seines Werkes machen deutlich, dass er sich regelmäßig in das Grenzgebiet zwischen populärer und moderner Klassik wagt. Besonders seit der Komposition des erfolgreichen Werkes Wicked ist dieses Grenzgebiet ein bleibender Brunnen seiner Inspiration geblieben. Neben seiner Karriere als autonomer Komponist beschäftigt sich Mensingh mit dem Komponieren, Produzieren und/oder Arrangieren von Pop-, Film-, Reklame-, Tanzmusik, Radio-commercials und Jingles. So entstand auch eine Anzahl Singles - darunter der Hit 1993 Alone in the Summer, eine instrumentale Synthesizernummer. Schlussendlich spielt er Bassgitarre in der Amsterdamer Rockband Levetation. In diesem Moment arbeitet Mensingh an einer Komposition für das SOIL Ensemble, das eine Vertonung eines Gedichts von Hagar Peeters in Auftrag gab, wobei die Grenze zwischen Gesang und gesprochnem Wort zentral steht. In der Saison 2005-2006 ist ein Werk für Pianistin Tomoko Mukaiyama im Auftrag des Fonds voor de Scheppende Toonkunst sowie eine neues Stück für QNG geplant. |
| Wicked (2001, für QNG komponiert) |
| Mit der von drum n bass Musik inspirierten Komposition Wicked (geschrieben für QNG), gewann er im Juni 2001 den Matthijs Vermeulen Aanmoedigingsprijs, einen Förderungspreis des Amsterdamer Fonds voor de Kunst. Auch diese Komposition ist beeinflusst von drum`n bass Rhythmen und wurde im Mai 2001 im Zentrum für zeitgenössische Musik in Amsterdam - dem Ijsbreker - uraufgeführt. Das Werk wurde seither in den meisten Ländern Europas, den Vereinigten Staaten, Japan und Mittel- und Südamerika mit großem Erfolg aufgeführt. |
| Marianthi Papalexandri-Alexandri |
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1974 in Griechenland geboren studierte Marianthi Papalexandri-Alexandri Komposition am Goldsmiths College of Music in London (1995-2000). Sie arbeitete mit Christina Kubisch, dem Orchestra De Volharding (gegründet 1972 von Louis Andriessen und Willem Breuker), dem London Improvisers Orchestra und nahm an zahlreichen Meisterkursen in Brüssel, Darmstadt, Stockholm und Athen teil. Zur Zeit absolviert sie ein Master of Arts Studium in Komposition an der Universität San Diego in Kalifornien. Seit 1991 komponiert Marianthi mit dem Interesse, neue Klänge und deren Texturen zu erforschen und Klangwelt konventioneller Instrumente zu erweitern. Sie nähert sich den Instrumenten von einer anderen Seite, modifiziert ihren Charakter und entlockt ihnen Klänge, die man ihnen nicht zuordnen würde: Modifikation als Deformation und Dekonstruktion der konventionellen Spielweise, neue Klangqualitäten als Erweiterung der Macht der Geräusche und neue formale Prinzipien. |
| Still life (2003, für QNG komponiert) |
| In Still life erweitert Marianthi das Spektrum zeitgenössischer Blockflötenklänge mittels präparierter Instrumente sowie Geräuscherzeugungen durch Aktionen wie Beißen, Ächzen, Stöhnen, Seufzen, Zähneklappern u.a., um auf diese Weise ein aufrüttelndes musikalisch-akustisches Mahnmal für den alltäglichen Horror in einem ehemaligen deutschen Konzentrationslagers für Frauen zu errichten. Das Stück ist ein Auftragswerk der Kulturfeste im Land Brandenburg und wurde für das Festival Musik für Ravensbrück komponiert. |
| Arvo Pärt |
| 1935 in Paide/Estland geboren erreichte internationalen Ruhm und weltweit große Bekanntheit als Protagonist eines besonders expressiven Klangstils. Pari intervallo mag aufgrund seiner Entstehungsjahre 1976 und 80 als eine der Ausnahmen von der Altersgrenze der jungen Komponisten gelten! |
| Pari intervallo (1976/1980) |
| Arvo Pärt trat 1976 nach einer tiefgreifenden Transformation wieder in die Öffentlichkeit. Die Verwandlung war so radikal, dass seine früheren Werke kaum mehr als die des gleichen Komponisten zu erkennen waren. In Pari Intervallo verwendet er eine neue, von ihm entwickelte oder entdeckte Technik, der er praktisch ohne Ausnahme treu bleibt. Er nennt sie tintinnabuli (vom Lateinischen: kleine Glöckchen), und beschreibt dies wie folgt: I have discovered that it is enough when a single note is beautifully played. This one note, or a silent beat, or a moment of silence, comforts me. I work with very few elements with one voice, two voices. I build with primitive materials with the triad, or with one specific tonality. The three notes of a triad are like bells and that is why I call it tintinnabulation. |
| Marcel Reuter |
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Marcel Reuter wurde 1973 in Luxemburg geboren. Seine Musikstudien führten ihn nach Belgien, wo er von 1992-1996 am Königlichen Konservatorium Mons und Brüssel Klavier und Theorie studierte. 1996 folgten weitere Studien bei Michael Jarell an der Musikuniversität in Wien, sowie Kurse und Meisterklassen bei Klaus Huber, Beat Furrer, Jonathan Harvey and Magnus Lindberg (IRCAM). Marcel Reuter ist einer der Preisträger des EPTA-Cera-Wettbewerbs für Klavierduos (1995). Er ist Gründungsmitglied der in Wien ansässigen internationalen Gruppe Gegenklang. Seine Werke wurden in Luxemburg, bei Festivals zeitgenössischer Musik in Österreich (Wien modern, Hörgänge Wien, Klangspuren Schwaz), in Rom, London, Montréal (World Saxophon Congress) u. a. aufgeführt. Er erhielt Aufträge von KMVL Luxemburg, der Wiener Konzerthausgesellschaft und dem Ensemble Wiener Collage. Seit 2002 ist Marcel Reuter Assistent von Michael Jarrell an der Wiener Universität für Musik. |
| Chiel Meijering |
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1954 geboren, ist Meijering einer der kontroversiellsten zeitgenössischen Komponisten Hollands und aufgrund seiner enormen Produktivität auch einer der meistgespielten. Die Energie, die er in Kompositionen wie How do we get up there ? (1998) und Sitting Ducks (1991) steckt, stellt eine große Herausforderungen an die Musiker dar. In einem Interview im Jahr 1986 sagte Meijering: My ideal is to see instrumentalists, bathed in sweat, frothing at the mouth and playing their instruments to pieces, finally to be carried away on a stretcher. |
Die vier jungen ambitionierten Musikerinnen - in der New York Times als four recorder virtuosos beschrieben - widmen sich vorrangig Neuer Musik und zeichnen sich durch den innovativen Stil seiner Programmgestaltung aus, bei der sie höchste künstlerische Ansprüche verfolgen.
1970 in Venedig geboren, studierte Mancuso an der dortigen Musikakademie Benedetto Marcello, wo er 1992 seine Klavierstudien bei Wally Rizzardo mit Auszeichnung abschloss. An der Imola Music Academy absolvierte er seine Kammermusikstudien ebenso mit Auszeichnung. Studien in Komposition und Dirigieren folgte er an der Scuola Civica di Milano unter der Leitung von Renato Rivolta. Der Posaunist Umberto de Nigris begleitete seine Spezialisierung im Bereich des Jazz.