Konzert VI
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Junge Komponisten aus Finnland, Estland, Norwegen, Schweden, Dänemark
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| Datum: | 10.02.2006 |
| Beginn: | 19:00 |
| Ort: | Große Aula der Universität Salzburg, Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg |
| Interpreten | ||
| · | ASPEKTE New Music Ensemble | |
| · | Kai Röhrig | |
| · | Gavin Taylor, Bariton | |
| Programm | ||
| · | S. Sciarrino |
Il tempo con l'obelisco
für Flöte, Klarinette, Fagott, Violine, Viola, Violoncello |
| · | T. Lappalainen |
Goggling Tulips of the Evening
für Bariton und Ensemble |
| · | A. Kallastu | Streichquartett |
| · | R. S. Gjertsen |
Rituals II (2002)
für Bassflöte, Bassklarinette, Trompete, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Percussion |
| · | R. S. Gjertsen |
Miniatures III (2000)
für Violine und Klavier |
| · | R. S. Gjertsen |
Miniatures II (1999)
für Posaune und Schlagwerk |
| · | J. J. Christensen |
Ground vol. 3
für Violine, Viola, Violoncello und Klavier |
| · | B. Staern |
Vier Farben
für Flöte, Klarinette, Percussion, Viola, Violoncello |
| ASPEKTE New Music Ensemble |
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Das Ensemble wurde 1994 von Klaus Ager gegründet und hatte seinen ersten Auftritt im Rahmen des Festivals Nuova Consonanza in Rom mit Werken österreichischer und kubanischer Komponisten. Seither hat das Ensemble, das in variabler Besetzung um die Grundformation Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Sopran auftritt, in mehreren Ländern sehr erfolgreiche Tourneen bestritten. Das Ensemble widmet sich in erster Linie neuester Musik, hat aber im Repertoire auch Klassiker der Musik des letzten Jahrhunderts: Arnold Schönberg (Pierrot lunaire), Alban Berg (Kammerkonzert), Anton Webern (Quartett Opus 22) und viele andere. |
| Kai Röhrig |
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wurde im Jahr 1971 in Oberhausen geboren. Er studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule Mozarteum in der Klasse von Michael Gielen und Dennis Russell Davies und absol-vierte 1998 die zweite Diplomprüfung mit Auszeichnung. Nach dem Studium arbeitete Kai Röhrig zunächst als Repetitor und musikalischer Assistent am Festspielhaus in Baden-Baden. Von 1999 bis 2002 wirkte er als zweiter Kapellmeister und Solorepetitor am Landestheater in Salzburg, seit der Spielzeit 2002/03 ist er dort als koordinierter erster Kapellmeister tätig. Mit dem Aspekte New Music Ensemble arbeitet Kai Röhrig seit dem Jahr 2000 als ständiger Gastdirigent zusammen. Von 1996-2001 verband Kai Röhrig eine enge Zusammenarbeit mit dem Landesjugendorchester von Nordrhein-Westfalen. Außerdem leitete er in der vergangenen Jahren Konzerte mit dem Sin-fonieorchester Oberhausen, mit den Nürnberger Symphonikern, mit der Staatsphilharmonie Rhein-land-Pfalz, mit dem Slowenischen Radio-Sinfonieorchester, mit dem Schweizer Orchester I Sinfo-nietti 01, mit der Salzburger Kammerphilharmonie und mit dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik (OENM). In der Berliner Philharmonie dirigierte er im Rahmen der Reihe Debüt im Deutschland Radio im Mai 1999 ein Konzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Im März 2003 gab er mit dem Orchester I Sinfonietti 01 sein Debüt in der Tonhalle Zürich. Als musikalischer Assistent war Kai Röhrig bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen tätig. Im Sommer 1999 wirkte er als Assistent von Bernard Haitink beim European Union Youth Orchest-ra und arbeitete als musikalischer Assistent von Claudio Abbado bei den Salzburger Osterfestspie-len 2001 und 2002. Im Sommer 2003 arbeitete er als Assistent von Markus Stenz bei den Salzbur-ger Festspielen an der Uraufführung von Henzes LUpupa mit. Kai Röhrig ist Preisträger der In-ternationalen Stiftung Mozarteum, die ihn im Oktober 1998 mit der Bernhard-Paumgartner-Medaille auszeichnete. |
| Gavin Taylor, Bariton |
Gavin Taylor wurde 1969 im Süden Englands geboren. Als Student widmete er sich zuerst der Oboe und dem Klavier, bevor er durch Robert Alderson zum Gesang fand. Die professionelle sängerische Ausbildung erhielt er daraufhin am renommierten Royal Northern College of Music in Manchester bei Ryland Davies.Studienbegleitend besuchte der junge Bariton Meisterklassen bei Sherill Milnes, Chris Merritt, Francisco Araiza, Fedora Barbieri und Giuseppe Taddei. Zur Zeit wird er musikalisch von Helmut Weese und stimmlich von Harald Stamm betreut. Nach frühen Gastspielen an der Welsh National Opera, der Scottish Opera und der English Touring Opera kam Gavin Taylor 1997 zum ersten Mal nach Deutschland, wo ihn Siegfried Matthus für die schwierige Partie des Huldbrand in E.T.A. Hoffmanns Undine an die Kammeroper Schloss Rheinsberg verpflichtete. Darauf folgte bei den Wiesbadener Maifestspielen die Partie des Tarquinius in Brittens Raub der Lukretia. Weitere Gastengagements führten ihn als Marcello in Boheme nach Frankreich und als Escamillo nach Magdeburg. Mit dieser Partie gastiert er seither auch am Staatstheater Cottbus, am Würzburger Mainfrankentheater und am Stadttheater Hagen zu erbene. Darüber hinaus sang er in Detmold den Dreieinigkeitsmoses in Mahagonny (2003-2004), in Flensburg Richter Turpin in Sweeney Todd (2003), in Aachen als Frank Maurrant in Street Scene und in Hagen widerum den Escamillo. Gavin Taylor singt die wichtigen Partien seines Fachs an den Opernhäusern von Magdeburg, Flensburg, Würzburg, Aachen und Kiel. Dazu gehören neben Escamillo und Don Giovanni auch spezielle, zeitgenössische Partien, so der Kaiser von Atlantis von Ullmann und der Prinz von Homburg von Hans Werner Henze. Im Sommer 2004 sang Gavin Taylor beim renommierten Festival Charinthischer Sommer in Österreich St. Magnus von Peter Maxwell Davies, im Herbst 2004 folgt der Don Fernando in Hans Zenders Don Quichote de la Mancha an der Komischen Oper Berlin. |
| Salvatore Sciarrino |
1947 in Palermo geboren, ist stolz darauf, frei und keiner Musikrichtung zuzuordnen zu sein. Er begann im Alter von zwölf Jahren als Autodidakt zu komponieren. 1962 kam es zur ersten öffentlichen Aufführung eines seiner Werke. Sciarrino betrachtet seine ersten Werke bis 1966 als harte Lehrzeit, in der sich sein persönlicher Stil entwickelte. Seine umfassende Werkliste wird in einem ständigen kreativen Prozess weiter entwickelt. Nach Abschluss der klassischen Schulbildung und einigen Jahren des Universitätsstudiums übersiedelte Sciarrino 1969 nach Rom und 1977 nach Mailand. Seit 1983 lebt er in Città di Castello.Unter anderem komponierte er für das Teatro alla Scala, RAI, den Maggio Musicale Fiorentino, die Biennale di Venezia, das Teatro La Fenice, die Oper von Genua, die Arena di Verona, die Oper von Stuttgart, La Monnaie (Brüssel), die Oper Frankfurt, Concertgebouw (Amsterdam), das London Symphony Orchestra, Suntory Hall (Tokyo) und für folgende Festivals: Schwetzingen, Donaueschingen, Witten, Salzburg, New York, Wien Modern, Wiener Festwochen, Berliner Festspiele Musik Biennale, Holland Festival, Alborough, Festival d'Automne à Paris, Ultima (Oslo). Seine Werke von 1969 bis 2004 sind bei Ricordi verlegt und seit 2004 exklusiv bei RAI Trade. Sciarrino kann eine umfangreiche Diskographie vorweisen. Seine Kompositionen sind auf 70 CDs bei verschiedenen internationalen Labels erschienen. Sciarrino schrieb einen Großteil seiner Opernlibretti selbst und hat darüber hinaus eine reiche Anzahl an Texten verfasst, die in dem Buch "Carte da suono" (DICIM - Novecento, 2001) zusammengefasst sind. Von besonderer Bedeutung ist ein interdisziplinäres Herangehen an die musikalische Form in seinem Buch "Le figure della musica, da Beethoven a oggi" (Ricordi 1998). Er lehrte an den Konservatorien in Mailand (1974 - 1983), Perugia (1983 - 1987) und Florenz (1987 - 1996). Gleichzeitig leitete Sciarrino Fortbildungskurse und Meisterklassen, besonders hervorzuheben jene in Città di Castello von 1979 bis 2000. Zwischen 1978 und 1980 war er künstlerischer Leiter des Teatro Comunale di Bologna. Er ist Mitglied der Akademie di Santa Cecilia (Rom), Akademie der Schönen Künste in München und der Akademie der Kunst (Berlin). Sciarrino ist Träger zahlreicher Preise. Die jüngsten: Prince Pierre de Monaco (2003) und Premio Internazionale Feltrinelli(2003). Für 2006 arbeitet Sciarrino an der Oper "Da gelo a gelo" für die Schwetzinger Festspiele, die Opéra de la Bastille, Paris. |
| Tappio Lappalainen |
Der finnische Komponist Tapio Lappalainen (geboren in Oulu 1973) hat am Oulu Konservatorium Komposition bei Vesa Valkama studiert und die Lehrbefähigung für Musiktheorie erworben. Im Frühling 2002 ermöglichte ein Stipendium des luxemburgischen Kulturministeriums ihm ein Kompositionsstudium am Konservatorium Luxemburg bei Alexander Müllenbach; ab Herbst 2002 studierte er Komposition bei Adriana Hölszky an der Universität Mozarteum in Salzburg. Von März bis Mai 2005 war er der Stipendiat der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V. im Kommandantenhaus Dilsberg. Andere Stipendien erhielt er u.a. von der Sylvi Kekkonen Stiftung, vom Kunstkommitee von Oulu, von der Sibelius-Stiftung der Finnischen Komponisten, sowie vom Kunstkomitee der Stadt Oulu das Stipendium für einen jungen begabten Künstler. Seine Kompositionen wurden u.a. von Mozarteum Orchester Salzburg, Oulu Sinfonieorchester, Violinduo Stadler-Bajusz von OENM aufgeführt und auch beim Gegenwelten Festival, beim Ung Nordisk Musik Festival, bei den Festivals Komponistmöte Nordkalotten, die in Finnland, Schweden, Norwegen und auf den Färoer-Inseln stattfanden, gespielt. Ein Portraitkonzert zusammen mit der Komponistin Sanna Ahvenjärvi fand 20.1.2004 im Saal der Salzburger Volkskultur statt. Seit Herbst 2005 unterrichtet Tapio Lappalainen Musiktheorie und Komposition an der Musikschule Jokilaaksojen musiikkiopisto. Er hat 1999-2001 am Polytechnikum in Oulu und am Oulu Konservatorium Musiktheorie und Musikgeschichte und auch 2000-2001 an der Musikabteilung der Universität Oulu Musiktheorie und Musiktechnologie unterrichtet. |
| Andrus Kallastu |
| Andrus Kallastu (*1967) ist ein in Finnland lebender estnischer Komponist. Seine Werke kann man in zwei Perioden gliedern, vor und nach dem Jahr 1991. Das Schaffen der ersten Periode ist charakterisiert durch freien atonalen Stil, motorische, oft ostinate Rhytmus, und die neoklassitsistische Behandlung des Klangs. Die Werke der zweiten Periode sind gekennzeichnet von serieller Textur, Feldtechnik, nichtpulsierender Rhytmik, den Grenzen des musikalischen Tons und dem das Rauschen berührenden Klang. |
| Streichquartett |
| Mein Streichquartett (1989) vertritt den für seine Schaffenszeit in der estnischen Musik typischen und beherrschenden neoklassizistischen Stil. Der estnische musikalische Neoklassizismus begann Ende der 1950er Jahre, als sich die damalige junge estnische Komponistengeneration mit Werken von Schostakovitsch, Prokofjev und anderen sowjetischen Komponisten beschäftigte. Ebenso wichtig war für die damalige estnische Musik der erneute Kontakt mit der im Exil lebenden Großfigur der estnischen Musik, Eduard Tubin, und seinen Werken. Weil der Neoklassizismus für mehr als dreißig Jahre zur führenden Stilrichtung der estnischen Musik wurde, hatte auch ich keine Möglichkeit dieser zu entgehen. Das Quartett wurde während meiner Studienjahre im Tallinner Konservatorium (der heutigen Estnische Musikakademie) geschrieben, wo mein Kompositionsprofessor Eino Tamberg lehrte. Die Zeit, in der ich das Quartett schrieb, war bunt und voller unvorhergesehenen gesellschaftlichen Veränderungen. Niemand konnte voraussagen, dass bald der Schluss des sowjetischen Okkupationsregimes gekommen ist. Jeder Tag hat neue Bloßstellungen über die Verbrechen des Regimes mit sich gebracht. In Tallinn konnte man menschliche Opfer vermeiden, nicht aber in Riga und Vilnius. Im Leben der gewöhnlichen Menschen herrschte eine Doppelexistenz des Richtigen und Falschen: in öffentlichen Aussagen musste man noch vorsichtig sein, aber in der gegenseitigen Kommunikation der Menschen wurde man immer mutiger die Wahrheit zu sprechen. Die Veränderungen im staatlichen und politischen Leben Estlands haben auch eine riesige Flut an Information über die europäische moderne Musik der 20.Jahrhunderts mitgebracht. Während des Schreibens des Streichquartetts war für mich auch ein Buch wichtig: "Der Fremde" (L'etranger, 1942) von Albert Camus. Die hoffnungslose Atmosphäre des Romans und die absurde Wendungen der Geschichte haben mich an mein eigenes Leben in dieser Periode erinnert und auch für die musikalischen Prozesse des Streichquartetts Impulse gegeben. Andrus Kallastu, 28.11.2005 |
| Ruben Sverre Gjertsen |
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1977 in Volda, Norwegen, geboren, studierte R. S. Gjertsen seit 1996 Komposition bei James Clapperton und Morten Eide Pedersen an der Grieg Akademie in Bergen, sowie seit 1998 auch Orgel. Des weiteren nahm er an Meisterkursen für Komposition teil, so bei Brian Ferneyhough (Royaumont 2000), Luca Francesconi und Salvatore Sciarrino, Klaus Huber, Philipe Hurel und Gérard Grisey. Gjertsen komponiert für Orchester, Soloinstrumente und kammermusikalische Besetzungen, Chor und Vokalsolisten. Viele seiner Werke wurden seit 1999 mehrfach zunächst an der Akademie in Bergen und dann bereits in vielen Ländern Europas aufgeführt. Gjertsen ist Mitglied der norwegischen Komponistengruppe NMK, sein Stück Miniatures wurde unlängst vom UNM Festival Helsinki ausgezeichnet. |
| Jeppe Just Christensen |
Geboren 1978 in Dänemark, studierte Christensen von 1999-2005 an der Royal Danish Music Academy bei Bent Sørensen, Hans Abrahamsen und Niels Rosing-Schow, sowie seit 2005 als postgraduierte Studien in Karlsruhe bei Wolfgang Rihm. Er schrieb Solostücke, Kammermusik und Orchesterwerke, die bereits von Athelas Sinfonietta Copenhagen, Musica Vitae, Rolf Hind, Ensemble Alternance, Orchester der Sibelius Academy of Music und diversen anderen dänischen Ensembles aufgeführt wurde.
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| Benjamin Staern |
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Benjamin Staern wurde 1978 in Göteborg geboren und wuchs in Malmö auf. Er betrieb zunächst private Studien der Musiktheorie bei Staffan Storm, Komposition bei Mattias Svensson und Musikwissenschaft an der Universität von Lund. 1989 2005 weitere Studien in Komposition an der Musikakademie Malmö bei Lehrern wie Rolf Martinsson, Hans Gefors, Björn-Tryggve Johansson, Kent Olofsson (elektroakustische Musik), Luca Francesconi sowie Per Mårtensson und Lars Sandberg. Er arbeitet als freischaffender Komponist und Arrangeur. In seinen Werken für Orchester, elektroakustische Medien, Kammermusik und Solo arbeitet er mit einer Tonsprache, die als involvierend, fantasieanregend und Spuren im Ohr des Hörers hinterlassend beschrieben wird. Teilnahme an Young Nordic Music-Festivals in Reykjavík und Stockholm/Norrköping, Siren und an GAS-Festivals in Göteborg und Stockholm, am New Music FlexTid-Festival in Malmö und zahlreichen anderen Konzerten und Festivals in Dänemark, Island, England und Deutschland. Enge Zusammenarbeit mit den Dririgenten Michael Bartosch, Mika Eichenholz, Bjarte Engeset, Per-Otto Johansson, Everett Lee, Jan Risberg, Mats Rondin, Cecilia Rydinger Alin, Albert Schnelzer, Stefan Solyom, den Solisten Håkan Hardenberger, Sara Hammarström, Kjetil Myklebust, Terje Thiwång, Hege Waldeland und Ensembles wie Helsingborg Symphony Orchestra, Norrköping Symphony Orchestra, Symphony Orchester der Norrland Opera, Malmö Symphony Orchestra, Iceland Symphony Orchestra, Nordic Youth Orchestra, Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Brass Molto, Östgötamusiken, Aero Ensemble, Ensemble Rumore, Musica Vitae, Huaröd Chamber Orchestra und Trio Altaïr. |
| Vier Farben für Flöte, Klarinette, Percussion, Viola, Violoncello |
| Das Ausgangsmaterial dieser Komposition besteht aus 8 Noten (G-G#-A-B-C#-D-D#-F), die sich aus einem früheren Stück Muramaris für 15 Solo-Streicher herleiten. Ich möchte die abstrakte Essenz dessen darstellen, was ich an Fraben in den Tönen sehe. Wenngleich in vier Teile gegliedert, soll das Stück ohne Pause gemäß den folgenden Bezeichnungen gespielt werden. 1. Grün ruhig und melancholisch 2. Rot aggressiv und schneidend 3. Blau -medidativ 4. Gelb freudig und lebhaft Die Uraufführung fand bei Flextid 2001 mit Musikern der Akademie Malmö unter Leitung des Komponisten statt. Weitere Aufführungen: Sirenfestival 2004, (Version A) mit Ensemble For New Music of Gothenburg School of Music and Musicology unter der Leitung von Einar Nielsen; Andreaskyrkan, Stockholm, Södra Latin Chamber Ensemble (Version B) unter der Leitung von Christian Karlsen. |
Gavin Taylor wurde 1969 im Süden Englands geboren. Als Student widmete er sich zuerst der Oboe und dem Klavier, bevor er durch Robert Alderson zum Gesang fand. Die professionelle sängerische Ausbildung erhielt er daraufhin am renommierten Royal Northern College of Music in Manchester bei Ryland Davies.
1947 in Palermo geboren, ist stolz darauf, frei und keiner Musikrichtung zuzuordnen zu sein. Er begann im Alter von zwölf Jahren als Autodidakt zu komponieren. 1962 kam es zur ersten öffentlichen Aufführung eines seiner Werke. Sciarrino betrachtet seine ersten Werke bis 1966 als harte Lehrzeit, in der sich sein persönlicher Stil entwickelte. Seine umfassende Werkliste wird in einem ständigen kreativen Prozess weiter entwickelt. Nach Abschluss der klassischen Schulbildung und einigen Jahren des Universitätsstudiums übersiedelte Sciarrino 1969 nach Rom und 1977 nach Mailand. Seit 1983 lebt er in Città di Castello.
Der finnische Komponist Tapio Lappalainen (geboren in Oulu 1973) hat am Oulu Konservatorium Komposition bei Vesa Valkama studiert und die Lehrbefähigung für Musiktheorie erworben. Im Frühling 2002 ermöglichte ein Stipendium des luxemburgischen Kulturministeriums ihm ein Kompositionsstudium am Konservatorium Luxemburg bei Alexander Müllenbach; ab Herbst 2002 studierte er Komposition bei Adriana Hölszky an der Universität Mozarteum in Salzburg.
Geboren 1978 in Dänemark, studierte Christensen von 1999-2005 an der Royal Danish Music Academy bei Bent Sørensen, Hans Abrahamsen und Niels Rosing-Schow, sowie seit 2005 als postgraduierte Studien in Karlsruhe bei Wolfgang Rihm. Er schrieb Solostücke, Kammermusik und Orchesterwerke, die bereits von Athelas Sinfonietta Copenhagen, Musica Vitae, Rolf Hind, Ensemble Alternance, Orchester der Sibelius Academy of Music und diversen anderen dänischen Ensembles aufgeführt wurde.