Alfred Peschek

Geboren im Jahre 1929. Peschek zählt zu den unkonventionellsten Komponisten Österreichs. Der Aktionismus innerhalb seiner Musik und sein stetiges Experimentieren machen ihn zu einer wichtigen Persönlichkeit der Avantgarde. Viele kompositorische Arbeiten entstanden in enger Anbindung an den Tanz und im speziellen an Choreographien des Tanzstudio Erika Gangl und des Tanztheater 46 Linz. Der Werdegang führte den Musiker aus seiner Heimatstadt Linz zum Studium an die Musikhochschule und die Universität nach Wien, wo er Kirchenmusik, Dirigieren und Musikwissenschaft (in Verbindung mit Kunstgeschichte und Philosophie) studierte. Er spielte als Substitut bei den Wiener Symphonikern und kehrte nach der Dissertation nach Linz zurück, wo er als Musikkritiker und Theorielehrer am Bruckner-Konservatorium tätig war. Schließlich wählte er die Existenz eines freischaffenden Komponisten und arbeitete mit dem von ihm gegründeten neuen ensemble (später Ensemble Alfred Peschek) zusammen.